Original Heilbronner Regionalküche | Möbel Rieger
Heilbronner Regionalküche

Von „Nonnenfürzle“ bis „Herrgotts-
bscheisserle“ – schwäbische Original-
Gerichte aus Heilbronn.

In Heilbronn und Umgebung hat man sich seine Vorliebe für gutes Essen und Trinken erhalten. Hier gibt es eine lebendige Regionalküche, deren Gerichte nicht nur dank ihrer deftigen Namensgebung wegen Spaß machen.

Hier wird noch mit regionalen Produkten und viel Liebe gekocht. Und mit umso mehr Begeisterung gegessen. Die Highlights dieser Küche können Sie jetzt im Themenbereich der „Schwäbischen Stube“ in der „Heilbronnerei“ im neuen Möbel Rieger genießen.

Nonnenfürzle

Was sind eigentlich "Nonnenfürzle"?

Zugegeben – der Name macht nicht wirklich Appetit. Aber dafür richtig neugierig. Was verbirgt sich hinter diesem altertümlichen Begriff? Angeblich hatte sich eine junge Nonne die Backware – eine Art Krapfen – mit viel heißem Fett zubereitet und wollte die süßen Krapfen heißhungrig und ohne jeden Gedanken an irgendwelche Maßhalte-Gelübde verzehren.

Doch das heiße Fett zischte und die junge Nonne rannte panisch aus der Küche, um vor dem Bischof im Nebenzimmer auf die Knie zu fallen. Der Bischof lachte herzhaft und gab der Süßigkeit den Namen „Nonnenfürzle“. Und unter diesem volkstümlichen Namen sind die Krapfen bis heute sehr beliebt. Ganz besonders zur Faschingszeit.

Flädlesuppe

Von den Wonnen der Flädlesuppe

Die Flädlesuppe gilt heute nicht nur in Heilbronn als Delikatesse. Aber früher war die Suppe schlicht Bestandteil der Resteverwertung. Die hauchdünn geschnittenen Pfannkuchenstreifen, die Flädle, waren zwar goldbraun gebacken, wurden aber als nahrhafte Ergänzung in die Brühe gegeben, damit man überhaupt was zu verdauen hatte.

Nun sind die Suppen eine Spezialität der „Subbaschwoba“, der Suppenschwaben, die ihr Herz an Suppen und Saucen verloren haben und ganz besonders an die „Flädlesuppe“.

Brot mit Luggeleskäs

Lecker “Luggeleskäs“

Noch so ein verrückter Name. Und woher kommt’s? In ihrer Mundart riefen die Heilbronner früher mit den Worten „Lugg, Luggele komm, komm…“ nach ihren Hühnern. Damit die mageren Vögel überhaupt Eier legten, mussten sie ordentlich gepäppelt werden. Also nahm man Quark, schnitt Brennnesseln rein und gab das Ganze als Kraftfutter ans Federvieh. Offensichtlich fand der eine oder andere so viel Gefallen an dieser Speise, dass er sie gleich selbst verschlang.

Was sich bis heute nicht geändert hat. Nur dass der schwäbische Gourmet doch lieber Salz, Pfeffer, Kümmel und Zwiebeln statt der Brennnesseln dazu gibt. Und auch, wenn der Quark als Delikatesse heute in Menschen- statt Hühnermägen wandert, hat er seinen klangvollen Mundart-Namen doch behalten.

Pfanne mit Maultaschen

Wie die „Herrgottsbscheisserle" zu ihrem Namen kamen.

Nun die Diener des Herren, speziell die Mönche, waren immer schon recht findig, wenn es darum ging, fürs eigene leibliche Wohl zu sorgen. Im Kloster Maulbronn hatte mal wieder die Fastenzeit begonnen und die Mägen der Mönche knurrten vernehmlich. Doch da sie nicht allzu offensichtlich sündigen wollten, mischten sie das Fleisch, nach dem sie gierten, unauffällig hübsch klein gehackt mit Kräutern.

Und um überhaupt keinen Verdacht aufkommen zu lassen, packten sie den Kräuterhack in einen schlichten Teigmantel, so dass der Herrgott nicht sehen konnte, wie sie ihn hinters Licht führten. So kam es für die Maultasche zum schönen Namen „Herrgottsbscheisserle“.

Guten Appetit.

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