Care and Fair | Möbel Rieger
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Möbel RIEGER erweitert sein Engagement

Anfang der 90er Jahre wurden in Indien, Nepal und Pakistan viele Fälle von Kinderarbeit bekannt. Von sozial engagierten Teppichimporteuren wurde daraufhin die Initiative Care & Fair gegründet, mit dem Ziel illegale Kinderarbeit zu bekämpfen.
Das Zeichen „Care & Fair“, welches auf jedem Teppich, den wir aus Indien, Pakistan und Nepal importieren, garantiert, dass der Teppich unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wird.

Care & Fair

Die Hilfsaktion Care & Fair umfasst mittlerweile 450 Mitgliedfirmen weltweit. Darüber hinaus unterstützt die Organisation zurzeit 30 humanitäre Projekten in Indien, Pakistan und Nepal.

Das Ziel von Care & Fair ist es, durch die Beseitigung sozialer Missstände sowie allgemeiner Verbesserung der Bildungssituation, die Kinderarbeit in den Produktionsländern langfristig zu überwinden.

Um dies zu erreichen, verpflichten sich alle Beteiligten folgende Bedingungen zu erfüllen:

  • Die Teppiche werden ohne Kinderarbeit und Zwang hergestellt.
  • Die Teppichherstellung muss unter menschenwürdigen Bedingungen stattfinden.
  • Allen Beschäftigten muss der im Land vorgeschriebene Mindestlohn bezahlt werden.
  • Den Kindern von Knüpfern soll ein Schulbesuch ermöglicht und das Schulgeld bezahlt werden.
  • Die grundlegende medizinische Versorgung für Produzentenfamilien wird gesichert.
  • Die Produzenten sind einverstanden, dass diese Bedingungen Mithilfe von Hilfsorganisationen überprüft werden.

Die B.D. Singh Schule in Mirzapur

Angetrieben von dem Wunsch sich zu engagieren und Menschen in Not zu helfen, unterstützt Möbel RIEGER seit 2011 die B.D. Singh Schule mit 500 Kindern in Mirzapur bei Varanasi, Indien.
Neben dem kostenlosen Unterricht für die 500 Schüler, bezahlt Möbel RIEGER auch das Gehalt aller 27 Lehrer und stellt zwei Schuluniformen pro Jahr zur Verfügung. Alle Schulen werden grundsätzlich mit Tischen und Bänken ausgestattet und Ärzte achten auf die Gesundheit der Kinder.

In unserer Schule ist es ordentlich und sauber, es werden Klassenbücher geführt und auf regelmäßigen Schulbesuch geachtet. Neben den Grundfächern wie Lesen, Schreiben und Rechnen werden die Kinder auch in Englisch, Biologie und Musik geschult. Der Abschluss kommt hierbei unserem Hauptschulabschluss gleich. Indien hat seine soziale Struktur stark vernachlässigt und Korruption gehört hier leider zum Alltag. Aus diesem Grund kann die Entwicklungshilfe nur direkt erfolgen und muss streng kontrolliert werden. Es mag für unsere Ohren komisch klingen, aber so wie die Augen unserer Kinder zu Weihnachten strahlen, so sehr freuen sich die Kinder Indiens, wenn sie in die Schule dürfen.


Darüber hinaus bieten wir seit einigen Jahren in unserer Schule den Müttern und älteren Schwestern die Möglichkeit in leerstehenden Schulklassen nähen und sticken zu lernen. Die in diesen Kursen hergestellten Handarbeiten verkaufen die Frauen dann auf dem heimischen Markt und können so zum Lebensunterhalt ihrer Familie beitragen. In weiteren Basiskursen wird auch ihnen Schreiben, Lesen und Rechnen vermittelt. Für jeden aus Indien, Nepal und Pakistan importierten Teppich bezahlen wir außerdem 1% des Wertes, welcher der Schule zugutekommt.

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